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Sternenkinder

Sternenkinder Für weitere Informationen bitte das Bild anklicken

Als Sternenkinder werden im engeren und ursprünglichen Sinn Kinder bezeichnet, die mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm vor, während oder nach der Geburt versterben.
Im weiteren Sinne wird Sternenkind von betroffenen Eltern auch für solche Kinder verwendet, die mit mehr als 500 Gramm Geburtsgewicht sterben.

Wir wollen auf dieser Seite allen betroffenen Eltern einen Einblick erbringen, welche Möglichkeiten es für die Beisetzung der Sternenkinder gibt.
 

Usingen

Auf dem Friedhof der Stadt Usingen und den Ortsteilen gab es in Vergangenheit leider keine geeignete Stelle, wo Eltern Ihre Sternenkinder beisetzen lassen konnten. Auf Grund unserer Initiative wurde deshalb im Jahr 2015 auf einer schönen und ruhigen Wiese eine Trauerweide gepflanzt. Diese ist seitdem für Sternenkinder gedacht und den Usinger Bürgern vorbehalten.

Am Sternenkinderbaum können Erd- sowie Feuerbestattungen vorgenommen werden. Zur späteren Beschriftung der Grabstätte sind Boden- bzw. Rasenplatten vorgesehen, welche individuell gestaltet werden können. Das Ablegen von Blumenschmuck bzw. Gegenständen ist gestattet.

Verstorbene Kinder (0-5 Jahre) bekommen laut Friedhofssatzung Grabstätten auf einem anderen, extra für Kinder vorgesehenen Platz auf dem Friedhof der Stadt.
 

 


 

FriedWald Weilrod

Im FriedWald Weilrod gibt es die sogenannten Sternschnuppenbäume. An diesen Bäumen können Kinder bis zum dritten Lebensjahr beigesetzt werden. Natürlich geht der Beisetzung im Wald generell eine Einäscherung voran. Am Baum werden Namenstafeln angebracht, auf denen man die Namen mit eventuellen Daten eintragen lassen kann.

Das Ablegen von Blumenschmuck bzw. anderen Gegenständen ist im Wald nicht gestattet. Dieser soll im Anschluß an die Beisetzung wieder waldartig aussehen.

Für weitere Informationen zu den Sternschnuppenbäumen der FriedWald GmbH klicken Sie bitte das rechte Bild mit dem Bestattungsbaum im FriedWald Altweilnau an.
 

Bad Homburg - Waldfriedhof

Auf dem städtischen Waldfriedhof Bad Homburg gibt es eine Ruhestätte für frühverstorbene Kinder. Diese Grünanlage um den Gedenkstein soll für die Hinterbliebenen von frühverstorbenen Kindern, sogenannten „Sternenkindern“, ein Ort sein, an dem sie durch fröhliche Farben und Düfte der dort bevorzugten Stauden und Gehölze, ihrer Kinder gedenken können.

In der begehbaren Mitte der Anlage ist in der Rasenfläche eine Gedenkplatte eingelassen. Vor dem Gedenkstein wurde mit Bodendeckern eine Fläche geschaffen, auf der die Trauernden ihre Andenken wie Windrädchen, Figürchen und Ähnliches ablegen können. Zwei Bänke laden in der Wiesenfläche zum Verweilen und Gedenken ein. Abgebrannte Kerzen und verblühte Blumen werden im Rahmen der Betreuung regelmäßig durch den Betriebshof entsorgt.

Eltern können bei der Beisetzung nicht anwesend sein, da es sich um Gemeinschaftsbeisetzungen zu nicht bekannten Terminen handelt.
 

 


 


 

Gemeinde Wehrheim

Ein neu errichteter Platz auf dem Friedhof der Gemeinde Wehrheim bietet nun die Möglichkeit Sternenkinder dort zu bestatten.

Hier können Erd- sowie Feuerbestattungen vorgenommen werden. In der Regel, laut Friedhofssatzung, bis zum 6. Schwangerschaftsmonat. Eine spätere Beschriftung einer Rasenplatte ist aber nicht möglich. Das gesamte Feld bleibt sozusagen anonym.

Verstorbene Kinder (0-5 Jahre, ab dem 6. Schwangerschaftsmonat) bekommen laut Friedhofssatzung eigene Grabstätten auf dem Friedhof.

 

 

 

Trauergruppe Stiller Schmetterling

Auch ein neu geschaffenes Angebot einer Gesprächsgruppe in Wehrheim richtet sich speziell an Eltern, die in der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihr Kind verloren haben.

In der Gruppe kann die Trauer um das verstorbene Kind einen Platz finden. Es besteht die Möglichkeit zum offenen Sprechen und zum Zuhören, zum Austausch von Informationen und Ideen. Jeder darf kommen, egal wie lange der Verlust her ist und natürlich auch mit einem neuen Leben im Bauch. Begleitet wird die Gruppe "von der Koordinatorin des Familienzentrums und Systemischen Beraterin Anja Mahne und der Familienhebamme Verena Zimmer.


 

 


für weitere Informationen von der
Trauergruppe Stiller Schmetterling,
klicken Sie bitte das Bild an
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